Auch wenn das jährlich stattfindende Internationale Guggenmusiktreffen und der Faschingsumzug in Gmünd eine liebgewonnene Konstante darstellt, bei der sich die Besucher aus Nah und Fern wohl fühlen, so verändert sich doch das Stadtbild von Schwäbisch Gmünd in großen Schritten. Mit großen Baulichen Maßnahmen wird der so lange angestrebte Tunnel voraussichtlich Ende 2012 fertiggestellt werden. Auch wirft das 2012 stattfindende 850 jährige Stadtjubiläum unserer schönen Stauferstadt seine Schatten voraus. 2014 dann die Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd. Nicht anders verhält es sich auch bei der Freiwilligen Guggenmusik Überdruck. Projekte wie zum Beispiel das neue Kostüm, das Anfang 2012 vorgestellt werden wird, wurden bereits gestartet, da der Joker im schönen lila Gewand mit dem letzten Auftritt am 08.03.11 ausgedient hat. Im Jahr 2013 feiert die Guggenmusik Überdruck dann ihr 22-jähriges Jubiläum, das sicherlich mit einem schönen gemütlichen Fest gewürdigt wird. Und auch das Erscheinungsbild von Überdruck hat sich im Laufe der Jahre verändert. Momentan gibt es nur noch wenige altgediente aktive „Überdruckler“. Es konnten aber in den letzten Jahren viele junge Mitglieder gewonnen werden, so dass der Zukunft von Überdruck nichts im Wege steht.
Während der Saison gab es Auftritte u. A. in Reichenbach, Dornstadt, Wertheim, Murrhardt, Burgstetten, Lorch, Sulz bei Lahr, Aalen und Ettringen. Nach 3 Jahren Abstinenz besuchten wir wieder mal unsere Freunde im sächsischen Rötha. Das Joker-Häs soll uns noch 1 Jahr dienen, dann gibt es für Überdruck ein neues Gewand. Am Ende der Saison legte Carl Thomanek die beiden Ämter Präsident und Dirigent nieder. DANKE CARL! Carl gab die Musikalische Leitung an Mario Forster ab. Auch das bis dahin von Carl Thomanek kommissarisch geführte Amt des Vereinsvorstandes, ging per Wahl an Michael Borck über.
Jahresbeginn am 04.01.2009 mit unserem neuen Häs. Die Joker sind unterwegs. Lieber 40 Joker auf der Bühne als 3 Asse auf der Hand! Der Besuch beim 25jährigen Jubiläum der Kaputten 13 am 17.+18. Januar 2009 in Kirchen-Hausen war ein riesen Erfolg. Unsere Freunde haben ein tolles Event auf die Beine gestellt. Auf gehts nach Verona und Venedig. Überdruck war 4 Tage in einer wunderschönen Gegend unterwegs. Unvergessliche Eindrücke und tolle Erlebnisse prägten diese Tage. Die weiteren Auftritte führten uns wieder nach Nah und Fern. Auftritte in Lorch, Mutlangen, Waldstetten, Essingen, Wetzgau, Großdeinbach und Rathaussturm in Leinzell, sowie das Internationale Guggentreffen waren vor der Haustür. Etwas weiter weg in Sulzbach und noch weiter weg in Ettringen (bei Augsburg) und Kirchheim (bei Ettringen) lernten wir wieder neue Freunde kennen. Mit dem Faschingsumzug und dem Kehraus am Faschingsdienstag endete eine sehr schöne und ereignisreiche Saison. Zum Abschluß der Saison stand ein Wechsel im Präsidentenamt an. Michael Metz übergab die organisatorische Vereinsführung an Carl Thomanek weiter. DANKE MICHEL!
Am Anfang des Jahres gab es einen Wechsel auf der Ü-Kommandobrücke. Der langjährige organisatorische Leiter Bibbi Borck legte sein Amt nieder und steht der Truppe weiterhin als aktiver Spieler zur Verfügung. DANKE BIBBI! Fortan lenkt Michel Metz die Geschicke des Vereins. In diesem Jahr folgte ÜBERDRUCK Einladungen nach Dieburg in Hessen, in den Schwarzwald und unter Anderem auch ins fränkische Pleinfelden. Jeder Flug, auch der eines Ü - Helden geht einmal zu Ende. Am 05.02.08 war es soweit, ein letztes Mal wurde mit Erfolg gegen die Tristesse und Langeweile gekämpft. Das Häs des ÜBERDRUCK HELDEN hatte nun offiziell ausgedient, und wurde am Aschermittwoch nach vier Jahren in den Ruhestand geschickt. Aber lieber Leser verzage nicht denn… ALTES MUSS VERGEHEN, WENN NEUES SOLL ENTSTEHEN!!! Und es wird Neues entstehen, dessen kann man sich sicher sein, denn mit Beginn der neuen Fastnachtssaison wird Überdruck wieder da sein. Und wie immer wird dann bei Überdruck Musik für Ohren und Augen gemacht.
Wie in jedem anderen Verein, so liegt auch bei Überdruck die Zukunft in der Jugend. Innovative Ideen und auch den Mut, mal alles ganz anders zum machen, sind das Salz in der Suppe. Dass man mit der Freiwilligen Guggenmusik Überdruck auch ganz schön rum kommt haben unsere neuen Mitglieder in der Zwischenzeit auch gemerkt. Auftritte und Freundschaftsbesuche führten uns u. A. nach Rötha, und natürlich war es für Einige das erste Mal, dass sie aktiv am Internationalen Guggentreffen, welches jedes Jahr in Schwäbisch Gmünd stattfindet, teilnehmen konnten. Nach vielen erfolgreichen Jahren gab Birgit Hägele die musikalische Leitung an Carl Thomanek weiter. DANKE BIGGI!
Die Helden flogen weit, ABER NUR ZUR FASTNACHTSZEIT! Die Welt der Guggenmusik wird immer kleiner, und es wird schwerer Auftritte zu bekommen, die dem Fastnachtsgedanken Rechnung tragen. Man muss sich mal mit der ganzen Thematik ein bisschen beschäftigt haben um zu merken, dass das was man auf der Bühne sieht, nicht nur ein lockerer Zusammenschluss lustig kostümierter Menschen ist, sondern eine gewisse Aufopferungsgabe eines jeden, der z. B. bei Überdruck mitspielt, vorhanden sein muss. Es ist nicht immer einfach, die Guggenmusik nur an Fastnacht zu pflegen, wenn es doch um soviel einfacher wäre, Guggenmusik als finanzgeschwängertes, eventhaschendes Mittel zum Zweck zu machen, die fastnachtsfreie Zeit zu vergewaltigen. …Überdruck - zu sein, Überdruck - zu spielen, bringt einen irgendwann an seine Grenzen. Auch bei Ü gab es in diesem Jahr verschiedene Wechsel in der aktiven Belegschaft. Aus Trommlern wurden Posaunisten, es fanden Registerumwandlungen statt und man konnte auch einige junge Neumitglieder begrüßen.
Die Spannung steigt, aber der Vorhang ist noch verschlossen. Hinter den Kulissen aber herrscht das reinste Chaos. An einem Sonntagmorgen im Januar 2005 beginnt die neue Saison für Überdruck, mit der eigens dafür organisierten Häsvorstellung. Diesmal hatten sich die Mitglieder der Freiwilligen Guggenmusik Überdruck etwas ganz besonderes einfallen lassen. Motto: Ü5-The Fun Fighters So etwas hat die Guggenwelt noch nicht gesehen. Die Damen im neckischen Röckchen, die Herren mit gewagtem Schnitt im Schritt. Von nun an werden die Helden von Ü dafür kämpfen, dass mit ihrem Erscheinen der Spaß die Langeweile vertreibt. Schaut nach oben und haltet Ausschau in der Nacht, denn die Helden sind unterwegs.
Nach drei Jahren war es wieder mal an der Zeit, sich mit der schon zur Tradition gewordenen Faschingsverabschiedung, auch vom lieb gewonnenen Pinguinhäs zu trennen. Manch eine(r) stellte sich vor das Problem, wie gehe ich ohne Flossen. Richtig? Oder kann ich meinen Kopf auch ohne Schnabelhelm richtig drehen? Aber hatte man nicht in den letzten drei Jahren die schönsten Stunden in eben diesem Häs erlebt? War es nicht schön in Rötha, Verona, Dieburg, Solingen (Burg), Berlin, und sonstigen Faschingsveranstaltungen und Reisen, von denen hier nur die wichtigsten aufgezählt werden können? JA AUF JEDEN FALL!!! Nun ist alles vorbei, aber danach ist davor! Leider musste auch von langjährigen und lieb gewonnenen Guggenkollegen(innen) Abschied genommen werden. Aber alle bleiben der Gruppe als "Passive" erhalten und unterstützen so durch Ihr Wirken, das Weiterkommen und den Erhalt der Guggenmusik Überdruck. Mit diesem Hintergrund kann man beruhigt, aber gespannt in die Zukunft blicken.
Hier sind nur die Highlights der noch kurzen ÜBERDRUCK-Geschichte aufgeführt. In diesem Jahr gab es Auftritte in Verona, Waldstetten, Murrhardt, Wetzgau, Aalen, Gassafetzaball, Guggentreffen , St.Vincent,Oberdorf, Mögglingen, Brainkofen, Rötha, Lindenhof, Großdeinbach und natürlich am Faschingsdienstag. In den vergangenen 12 Jahren eignete sich ÜBERDRUCK einen unverwechselbaren Musikstil an. Auch im außermusikalischen Bereich war ÜBERDRUCK schon immer eine sehr innovative Gruppe. So hatte man als erste in der Region ein eigenes Guggenbier im Ausschank, eine eigene Homepage im Internet und eine selbst aufgenommene CD.
Ganz im Zeichen des anstehenden Jubiläums sind alle Mitglieder gespannt auf den Festabend, denn es sind einige Überraschungen dafür vorgesehen. Die anwesenden Gäste können noch einmal die Vergangenheit von ÜBERDRUCK Revue passieren lassen, und sich an einer grandios geschmückten Halle erfreuen. Darüber hinaus wurde an diesem Abend das neue Kostüm (Motto: Pinguin), und eine CD-Rom mit den neuen Titeln und interaktiven Funktionen vorgestellt. Auch eine Reise stand in der diesjährigen Saison an, und führte Überdruck ins Hessische, genauer gesagt nach Dieburg. So hatte die dortige Bevölkerung die Möglichkeit "Schwäbische Guggenmusik" kennen zu lernen, und im Gegenzug hatte ÜBERDRUCK die Chance, beim Hessischen Karneval Eindrücke zu sammeln. In der heißen Jahreszeit gab es ein Sommerfest und im Herbst ein Probenwochenende im Paulushaus, sowie ein Ständchen anläßlich eines runden Geburtstags.
In diesem Jahr nahm ÜBERDRUCK beim Sun-Fun-Snow-Carneval in Wolfsberg in Kärnten teil. Es war eine Riesengaudi in einem Skigebiet, die trotz eisiger Kälte allen in schöner Erinnerung blieb. Andi Schurr gewann beim diesjährigen Gmünder Internationalen Guggenmusiktreffen den Preis für das originellste Instrument – einer aus gebogenen Kupferrohren gefertigten Phantasieposaune. Mit dem Musikstück "Ungarischer Tanz" erregte ÜBERDRUCK großes Aufsehen und bekam dafür den 2. Preis in der Kategorie beste Musikstücke. Ansonsten wird dieses Jahr von den Vorbereitungen zum Jubiläum und der Fertigstellung des vierten Kostüms in der ÜBERDRUCK- Geschichte geprägt.
Dieses Jahr stand wieder ganz im Zeichen der guten Beziehungen zum Karnevalsclub Rötha. Die Freude war groß als die erneute Einladung nach Rötha kam. Dieses wiederum unvergessliche Faschingswochenende wurde noch durch einen Auftritt im berühmten Leipziger Bahnhof gekrönt. In diesem Jahr fand im Rahmen des Internationalen Guggenmusiktreffens ein großes Feuerwerk statt. An der Umsetzung der guggenmusikalischen Untermalung des Feuerwerks war ÜBERDRUCK maßgeblich beteiligt.
In diesem Jahr stand der dritte Kostümwechsel an. Das Thema Power Flowers bestimmte nun das Erscheinungsbild von ÜBERDRUCK. Einer Einladung nach Burg folgte man sehr gerne und die Guggenmusiker verbrachten ein wunderschönes Faschingswochende bei den rheinischen Frohnaturen. Im Herbst folgte die Gruppe einer Einladung des DTB, um der Turngala in der Schleyerhalle noch das gewisse Etwas zu verpassen. Martin Hiller gewinnt beim Internationalen Guggentreffen in Schwäbisch Gmünd den Preis für das originellste Instrument – ein Aluminiumbierfass, das in mühevoller Arbeit zu einer fahrbaren Trommel umgebaut wurde.
Die erste große Fahrt in diesem Jahr ging nach Paris zur Teilnahme an einem Guggentreffen. Unterm Eifelturm, am Mont Matre und im Disneyland war ÜBERDRUCK-Sound zu hören. In diesem Jahr wurde der Grundstein für eine besondere Beziehung gelegt. In Murrhardt, wo ÜBERDRUCK schon seit einigen Jahren die dortige Narrentaufe mitgestaltete, lernte man den Karnevalsclub Rötha kennen. Es entstand gegenseitige Sympathie und bald kam eine Einladung nach Rötha, ein kleiner Ort, ganz in der Nähe von Leipzig, zustande. Es war ein tolles Wochenende und seither gibt es in Rötha viele Guggenmusikfans. Beim Gmünder Faschingsumzug folgte der viel bedauerte letzte Auftritt als Wetzgauer Wefzga und ÜBERDRUCK gewann noch einmal das Silbermännle.
Ein besonders ereignisreiches Jahr. Eine der schönsten Reisen sollte die Gruppe nach Verona führen. Es war für alle ein unvergessliches Erlebnis in dieser historischen Stadt und in der berühmten Arena Guggenmusik zu machen. Vom Süddeutschen Rundfunk wurde ÜBERDRUCK zur CMT eingeladen und im Dezember ging es auf Einladung der Stadt Barnsley per Flugzeug in die Gmünder Partnerstadt wo die Gruppe das Fussballspiel Barnsley gegen Leeds United guggenmusikalisch umrahmte.
Die Zeit der Feuerteufel ist vorbei. In diesem Jahr verwandelt sich ÜBERDRUCK in die Wetzgauer Wefzga. Dieses Häs erfreute sich beim Publikum und den Fans besonders großer Beliebtheit. Die in Farbe und Schnitt sehr einheitlich gehaltenen Kostüme machten die Gruppe unverwechselbar. Auch in diesem Jahr wurde beim Gmünder Faschingsumzug das Silbermännle gewonnen. Gegen Ende des Jahres wird der Verein Freiwillige Guggenmusik Überdruck Schwäbisch Gmünd-Wetzgau e.V. gegründet.
Die erste große Auslandsreise steht an. Mit dem Bus geht es zu einem Guggenmusiktreffen nach Prag, was für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis war. Beim Internationalen Guggenmusiktreffen in Schwäbisch Gmünd bekommt Dieter Schreg den Preis für das originellste Instrument des Wochenendes, einem "Schellenbaum" der schon allerhand mitgemacht hatte. Im November folgte dann die Teilnahme am 1. Gmendr Guggentreff.
Die erste große Bewährungsprobe kommt. ÜBERDRUCK wird zum Internationalen Guggenmusiktreffen eingeladen und bestreitet die Auftritte mit Bravour. Die ersten Kunststoffplaketten entstehen. Aus einer Mischung aus Vogelsand und Kunststoff werden in mühsamer Arbeit 1000 Plaketten, die eine Tuba darstellen, gegossen. Alle werden verkauft. Zum ersten Mal wird ein Stand beim Internationalen Guggentreffen betrieben. Beim Gmünder Faschingsumzug gewann ÜBERDRUCK zum ersten Mal das Silbermännle für die beste Guggenmusikgruppe.
Franz Stich erscheint bei einem Probenabend und lädt die Gruppe ein, beim Guggenfrühschoppen des Internationalen Guggentreffens sozusagen als Vorgruppe aufzutreten. Man fühlt sich noch nicht soweit, vor so vielen Zuhörern aufzutreten und lehnt ab. Die ersten Auftritte als Feuerteufel werden bei Faschingsbällen und Umzügen in der näheren Umgebung absolviert. ÜBERDRUCK nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal am Gmünder Faschingsumzug teil.
Im Fasching 1992 absolviert die neue Gruppe – noch ohne Namen – ihren ersten Auftritt beim Kindergartenfasching in Wetzgau. Als erstes Kostüm werden weiße Papieranzüge bunt besprüht. Im Herbst einigt man sich auf den Namen Freiwillige Guggenmusik ÜBERDRUCK Schwäbisch Gmünd-Wetzgau. Als erstes Kostümthema werden die Feuerteufel aus der Taufe gehoben. Nach den Sommerferien beginnen regelmässige Proben im Wetzgauer Feuerwehrhaus, das danach noch lange Zeit Probenlokal der Guggenmusiker sein wird. Es gibt die ersten Plaketten von ÜBERDRUCK – einfache Holzscheiben mit Stempel und Umhängeschnur.
Die Freiwillige Feuerwehr Wetzgau möchte für ihren Faschingsball eine Guggenmusik engagieren. Da keine Gruppe Zeit hat, wird im Dezember 1991 eine eigene Guggenmusikgruppe gegründet.